Aktuelles

Saat abgeschlossen

Kurz nach Mitte April sind in diesem Jahr die letzten Saaten gemacht worden. Vor allem im westlichen Teil der Schweiz trockneten die Böden nur sehr langsam, die Verhältnisse wurden jedoch von Tag zu Tag immer besser.

 

Bestandesdichte

Im  März gesäte Bestände sind nun aufgelaufen. Optimal wären Pflanzenzahlen von 40 bis 50 Stück je 10 Laufmeter. Je nach Saatzeitpunkt (kurz vor Niederschlägen) sind auf einigen Parzellen aber Krusten aufgetreten. Dort müssen nun die Bestände exakt ausgezählt werden. Solange im Durchschnitt (mehrere Reihen zählen!) mehr als 20 Rüben auf 10 Laufmeter stehen geblieben sind, raten wir entschieden von einer überstürzten Nachsaat ab. Falls weniger als 20 Rüben gezählt werden, wenden sie sich an uns, damit wir das weitere Vorgehen gemeinsam festlegen können.

 

Schädlinge

Schnecken und Erdschnaken können einfach mittels Fallen überwacht werden. Beide Schädlinge sind bis zum 6-Blattstadium der Rüben gefährlich. Gegen Schnecken braucht es die gängigen Köder mit Metaldehydwirkstoff. Bei Schnakenverdacht (Wiesenumbruch, oder viel Grünland um die Parzelle herum) wird empfohlen, an einigen Stellen eine Handvoll Rimi, Cortilan oder Blocade auszulegen. Falls tote Tiere oder Schneckenschleim in diesen Lockstellen gefunden wird, muss die ganze Parzelle entsprechend behandelt werden.

 

Unkrautkontrolle

Unser Online-Tool SFZ-LIZ-Herbizid hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Wichtig ist es dabei, korrekte Eingaben zur Witterung (vor allem der Bodenfeuchte und Temperaturen) zu machen. Ebenfalls muss die Art und die Grösse der Unkräuter richtig erfasst werden, damit die Zusammensetzung der Mischung möglichst genau errechnet wird. Gegen grössere Unkräuter wie Rapsdurchwuchs (Stadium im Online-Tool korrekt angeben) kann in der Mischung zum Beispiel ein Zusatz von Debut die Wirkung verbessern.